Unterwasserarchäologie verbinden viele mit dem Mythos des Schatztauchers – dem Mythos des abenteuerlichen Helden, der sich in die Tiefen wagt, um die Schätze versunkener Schiffe an sich zu reißen.
Unterwasserarchäologie ist allerdings keine Schatzsucherei. Sie ist ein Teilgebiet der Archäologie und steht somit in einem engen Zusammenhang mit der Geschichtswissenschaft. Damit ist ein Unterwasserarchäologe / eine Unterwasserarchäologin mehr als alles andere ein Historiker oder eine Historikerin und „sitzt am Schreibtisch und forscht“1 Die Zeiten der Prospektion und der Ausgrabungen sind die Ausnahme, aber sicher „das Faszinierendste, was die Unterwasserarchäologie zu bieten hat.“2
1+2 Hans Günther Martin: Streiflicht Unterwasserarchäologie; in Antike Welt, Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte; 3/2011; S. 12
Auf unserer Website findet ihr von SchülerInnen geschriebene Artikel zu verschiedenen Projekten unseres P-Seminars „Unterwasserarchäologie“. Dazu gehören Texte zu berühmten Ausgrabungen der Unterwasserarchäologie, Informationen zu Gewässern wie dem Starnberger See oder dem Schliersee, Forschungen im Rahmen des Erasmus+ Projekts „HiDE“ (Heritage in Depth of Europe), in dem es grundsätzlich um archäologische Fundstätten in der Nähe unserer Partnerschulen geht und im Speziellen immer wieder um die sechs bekannten von griechischen Polis gegründeten Olbias.
Die unten stehenden Überschriften führen euch zu den Artikeln.
